Sonderausstellungen


Aktuelle Ausstellung in der Peace Gallery:

RAWWAR_weiss

Anti-Kriegs-Museum
PEACE GALLERY
Filmuniversität Babelsberg
KONRAD WOLF & GÄSTE

präsentiert

RAW / \ WAR
AN EXHIBITION IN PROGRESS

»The true artist is an amazing fountain«
Bruce Nauman

9. November 2025 bis 16. Januar 2026
Montag – Sonntag, 16:00 bis 20:00

Eröffnung
Sonntag, 9. November 2025, 16:00
100 Jahre Anti-Kriegs-Museum
Gregor Gysi (Videobotschaft), Tommy Spree, Michael Schulze von Glaßer, Frank Geßner und Angelina Urbanczyk (Gedicht)

PERFORMING KOLLWITZ
Anna Makarova (Performance), Hyejin Lee (Gitarre), 2025

NO WAR CINEMA: LIVE FILM CONCERT
Alberto Couceiro (Handgemachte Stummfilm-Animation/16mm Projektion), Alberto Couceiro (Schlagzeug), Solvejg Plank (Schlagzeug), Frank Geßner (Perkussion), Hyejin Lee (Gitarre), 2025

FROM THE MAIN SQUARE
Pedro Harres (Regie), Virtual Reality, 2021



GRUPPENAUSSTELLUNG
Gil Alkabetz, Bazon Brock, Felicia Bergström, Ulrich Bröckling, Saba-Nur Cheema, Julia Dittmann-Kaiser, Barbara Falkner, Antoine Freuchet, Ernst Friedrich, Frank Geßner, Pedro Harres, Antje Uta Hartmann, Christophe Higli, Violetta Hofmeister, Cecilia Hökenschnieder, Josefa Hökenschnieder, Anne Isensee, Alexander Kluge, Haneen Koraz, Langston Hughes, Narges Kalhor, Bruno Latour, Cecilia Lepratti, Richard Marx, Meron Mendel, Jara Neef, Antonia Nestler, Sofiia Ostaltseva, Polina Piddubna, Maike Reinerth, Demir Resimcioğlu, Anastasiia Roshuk, Irina Rubina, Juliette Schminke, Karoline Schneider, Stanley Silewu, Nina Simone, Tommy Spree, Daniel Sterling-Altman, Hito Steyerl, Angelina Urbanczyk, Peter Weibel, Dieter Wiedemann, Konrad Wolf

Das weltweit erste Anti-Kriegs-Museum wurde 1925 in Berlin vom Pazifisten und Schriftsteller Ernst Friedrich gegründet und feiert dieses Jahr sein 100-jähriges Jubiläum. Nach der Schließung durch die Nationalsozialisten 1933 wurde das Anti-Kriegs-Museum 1982 erneut eröffnet. Ernst Friedrichs Enkel Tommy Spree und eine engagierte Gruppe Ehrenamtlicher kümmern sich seitdem um die Besucher*innen und die Belange des Museums. Es ist heute als gemeinnützige Organisation anerkannt und finanziert sich weitgehend durch Spendengelder.

Frank Geßner, Professor für Theorie und Praxis der Bildkunst, hat mit Studierenden der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF & GÄSTEN eine interdisziplinäre Ausstellung in der PEACE GALLERY auf den Weg gebracht. Jenseits des klassischen White Cube wird in der Tradition der universellen Wunderkammer eine assoziative „Gedankenausstellung“ zum Thema Krieg und Frieden inszeniert.

RAW/\WAR: AN EXHIBITION IN PROGRESS
9. November 2025 – 16. Januar 2026, Montag – Sonntag, 16:00 bis 20:00

ANTI-KRIEGS-MUSEUM: PEACE GALLERY, Brüsseler Str. 21, D-13353 Berlin-Wedding

Die Ausstellung nutzt QR-Codes, um multimediale Inhalte zugänglich zu machen. Die QR-Codes können nur mit eigenen Mobilgeräten gescannt und persönlichen Kopfhörern genutzt werden.

ANTI-KRIEGS-MUSEUM: PEACE GALLERY, Brüsseler Str. 21, D-13353
Berlin-Wedding

Peace Gallery

In der Peace Gallery des Anti-Kriegs-Museums stellten bereits viele internationale Künstler*innen aus: Skulpturen, Fotos und Gemälde, die unterschiedliche Themen rund um Krieg und Frieden behandeln, sind hier in regelmäßigen Abständen zu sehen.
Die Zusammenarbeit mit dem „Ghandi Information Centre“ ermöglichte es sowohl Persönlichkeiten als auch Themen der Friedensbewegung zu würdigen.

In der Peace Gallery ist Kunst frei. In diesem Zusammenhang genießen die Künstler*innen, die im Anti-Kriegs-Museum ausstellen, besonderen Freiraum zur Entfaltung ihrer Ideen.

Das Anti-Kriegs-Museum bietet einen Ort, an dem Kunst Debatten über elementare Fragen eröffnet. So auch die nach der Existenz des Menschen; denn Mensch und Tier sind immer existenziell gefährdet, wenn Krieg und Zerstörung drohen.

Die Intention des Anti-Kriegs-Museums lautet sich nicht mit dem Fotografieren und Dokumentieren von Gewalt und Grausamkeiten zufrieden zu geben. Irritationen und Abweichungen vom Alltäglichen sind für das Verstehen und die Wahrnehmung unserer Umwelt notwendig.

Vergangene Ausstellungen

Ansichten einer Ordnung

12. Oktober – 6. Dezember 2024 verlängert bis 16. Januar 2025

Gruppenausstellung mit Elif Saydam, François Pisapia, José Segebre, Kollaps Plaza, Laura Langer, Pauli Scharlach und Zana Aksu.

Eröffnung: Freitag, 11.10.2024, 19 Uhr zusammen mit Leonie Nagels Ausstellung im Cittipunkt

Hier klicken für mehr Informationen

Krieg dem Kriege“

16. Mai – 5. Oktober 2024

Ausstellung anlässlich des 100-jährigen Jubiläums von Ernst Friedrichs Foto-Dokumentation und der Neuauflage des Buchs.

Verletzungen… auch nach Kriegsende…

15. März – 12. Mai 2024

Ausstellung mit Druckgrafik, Collagen und Scherenschnitten von Imke Zaun

Eröffnung: Freitag, 15.03., 19 Uhr

War Cuts Faces – War Cuts Lives

Ausstellung mit Plastiken von Joax und Zeichnungen von Kris Heide

1.September – 5. November 2023

Eröffnung: Sonntag, den 1. September 2023, 19 Uhr

Unglaubliches Geschehen

Vergesst den Frieden nicht!

19. Juni 2022 – aus weiterhin aktuellem Anlass der Kriegsbedrohung in der Ukraine ist die Ausstellung bis zum 26.08.2023 verlängert worden.

Ausstellung mit Bildern von Hella Rost

Eröffnung: Sonntag, den 19. Juni 2022, 18 Uhr

Hazuki Fukuda – Ölbilder zu Krieg und Rassismus

12. Februar – 31. Mai 2020

Ausstellung der japanischen Künstlerin Hazuki Fukuda mit Texten zu den Menschenrechten.

Eröffnung: Samstag, den 12. Februar 2022, 18 Uhr

Hiroshima – 75 Jahre nach der Atombombe!

6. August 2019 – unbestimmt

Das Überleben – dargestellt in Gemälden japanischer Kinder

Eröffnung: Donnerstag, den 6. August 2020, 18 Uhr

Brot und Rosen – Stimmen gegen den Krieg

8. November 2019 – 2. Februar 2020

Zum hundertjährigen Jubiläum der Women’s International League for Peace and Freedom

Eröffnung: Freitag, den 8. November 2019, 18 Uhr
Schirmherr: Women’s International League for Peace and Freedom

Angekommen? – Geflüchtete auf Lesbos
von Joanna Judkowiak

9. August 2019 – 3. November 2019

Eröffnung: Freitag, den 9. August 2019, 18 Uhr
Musik: Carola Gebauer (Gesang) und Vladimir Psavke (Klavier) ab 19 Uhr

„Die Revolution“ – Rätedemokraten gegen Gewalt und Krieg 1919 / 2019

2. Mai 2019 – 4. August 2019

Eröffnung: Donnerstag, den 2. Mai 2019, 18 Uhr
Schirmherr: Dr. Siegbert Wolf (Herausgeber der Schriften von Gustav Landauer)

Weitere Ausstellungen aus vergangenen Jahren

„Alphabet des Friedens“Engagement gegen den Krieg
Aldous Huxley

Und alles ist weg – Fotografien, Cyanotypien, Texte von
Eric Pawlitzky

Frauen – Bilder von 
Hella Rost

Study War No More – Fotografien und Liedverse für den Frieden

„…gib mir die Wahrheit“ – Plädoyer für gewaltfreien Widerstand
Henry David Thoreau

„Mein Wort an die Menschen“ – Engagement gegen den Atomkrieg
Dr. Albert Schweitzer

„Süß ist der Krieg den Unerfahrenen …“ -Klage gegen Gewalt und Krieg
Erasmus von Rotterdam

Rüste-Wüste
Rudolph Bauer (Foto), Hartmut Drewes (Text)

Frieden für immer: Denkmäler gegen den Krieg

Sag NEIN! – Testament gegen den Krieg
Wolfgang Borchert

WAR/RAW – Broken faces (Zerbrochene Gesichter)
Toni Van Marle