Literatur


       
 

CDs der Ausstellungen von Leo Nikolajevic Tolstoi, Mohandas Karamchand Gandhi, Martin Luther King, Henry David Thoreau, Carl von Ossietzky, John Ruskin, Tolstoi/Duchoborzen, Etienne de la Boétie, Kurt Tucholsky, Karl Kraus, "Nicht Schuld daran zu seyn", Wolfgang Borchert und "Frieden für immer" für 3 € jeweils im Museum erhältlich.

Leo Nikolajevic TolstoiMohandas Karamchand GandhiMartin Luther KingHenry David Thoreau

Carl von OssietzkyJohn RuskinLeo Tolstoi und die DuchoborzenRabindranath Tagore

Rabindranath TagoreKurt TucholskyKarl KrausBilder und Gedichte gegen den KriegDas GesamtwerkFrieden für immer

 

 

Borchert, Wolfgang, »Das Gesamtwerk«
Reinbek bei Hamburg, 2009
Taschenbuch, EUR 12,99







Friedrich, Ernst, »Krieg dem Kriege«
(Neuauflage, Berlin 2015),
Taschenbuch, EUR 16,90 (im Museum erhältlich; Versand möglich)



   

Friedrich, Ernst,
»Vom Friedens-Museum zur Hitler-Kaserne«
(Neuauflage, Orginalausgabe von 1935, Berlin 2007),
Taschenbuch, EUR 9,80 (im Museum erhältlich; Versand möglich)


 
  

Wir schreiben das Jahr 1935:
In Europa wird viel über Frieden gesprochen und gleichzeitig für den Krieg gerüstet - besonders im Deutschen Reich.
In kurzer Folge wird die Existenz der Luftwaffe bekannt gegeben, die Allgemeine Wehrplicht wird im Reichsgebiet wieder eingeführt und die Aufrüstung der deutchen Streitkräfte beschlossen.
Die Nazi-Diktatur grenzt immer offener und brutaler politische, soziale und religiöse Teile der deutschen Gesellschaft aus. Der Maler Max Liebermann von den Nazis geächtet, stirbt verbittert in Berlin; mehrere hundert Pfarrer der Bekennenden Kirche, unter ihnen Pastor Martin Niemöller, werden verhaftet; die Ausstrahlung von Jazz-Musik und auch die weltbekannten Comdian Harmonists werden verboten; der Schriftsteller Kurt Tucholsky begeht im gleichen Jahr im schwedischen Exil Selbstmord aufgrund der erlittenen Demütigungen in Hitler-Deutschland. Mit der Umsetzung der Nürnberger Rassengesetze zeigt das Regime offen sein unmenschliches Gesicht...

Im schweizer Exil in Genf setzt sich ein Mann an den Schreibtisch und beschreibt seine Erfahrungen als Pazifist in Deutschland. Er musste am eigegenen Leibe erfahren, welche Turturen "Schutz"häftlinge in deutschen Gefängnissen und Haftanstalten zu ertragen hatten. Er musste erleben, wie Freunde und Bekannte - so der Schriftsteller Erich Mühsam und der Arzt Magnus Hirschfeld - physisch oder psychisch zerstört wurden.

Sein Verbrechen?
Er glaubte an den Frieden

Sein Wahlspruch:
"Ich kenne keine Feinde"

Er dokumentierte bereits 1924 mit dem Weltbesteller Krieg dem Kriege und der Gründung des weltweit ersten Anti-Kriegs-Museum in Berlin die Unsinnigkeit, die Schrecken und das Menschenverachtende des Krieges.
Dieser Mann war der Schriftsteller und Museumsdirektor Ernst Friedrich, der mit dem Werk Vom Friedens-Museum zur Hitler-Kaserne die Welt vor der Hitler-Diktatur warnen wollte. Dieses Buch ist ein Zeugnis von menschlichem Leid und zugleich auch ein Beleg für Friedrichs Weitsicht. Denn bereits 1935 sah er Dinge vorraus, welche die Welt erst Jahre später erkennen und erleiden sollte.

In zunehmender Ermangelung von Zeitzeugen soll diese Neuveröffentlichung dazu beitragen, Ernst Friedrichs einmaligen und beeindruckenden Erlebnisbericht, dieses zeitgeschichtliche Dokument, zu erhalten. Gerade für die Generation der Nachgeborenen mag sein Werk als Mahnmal für Toleranz und Frieden gelten.

   


    Friedrich, Ernst, »Krieg dem Kriege«
(Reprint der Auflage von 1924, Berlin 1998)
Taschenbuch - Vergriffen!

 
  
»Der Krieg bekommt mir wie eine Badekur« (Hindenburg)
   
    
Die Badekur des Proleten: Fast das ganze Gesicht weggeschossen.
   
    Das 'Ebenbild Gottes' mit Gasmaske.
   
      Otto Dorbritz, 27 Jahre alt, verwundet Oktober 1918. Durch Minenwurf Oberlippe und Nase weggerissen. Fleisch aus Stirn, Armen und Rippen zu künstlicher Nase und Lippe entnmmen (12 Operationen).
   
     Nach dem Stahlbad: Noch heute liegen in den Lazaretten entsetzlich verstümmelte Kriegsteilnehmer, an denen immer noch herumoperiert wird.

Viele dieser unglücklichen Kriegsopfer haben dreißig, fünfunddreißig Operationen, in einzelnen Fällen sogar weit über vierzig Operationen bisher durchgemacht, und die Behandlung ist bei vielen tausenden heute noch nicht abgeschlossen. Sehr viele müssen künstlich ernährt werden.

    
     Friedrich, Ernst, »Krieg dem Kriege«
Die Gebundene Ausgabe von DVA
Erscheinungsdatum: Mai 2004, ISBN: 3421058407, EUR 9,90
(im Buchhandel und im Museum erhältlich)

    
     Spree, Tommy: »Ich kenne keine 'Feinde' -
der Pazifist Ernst Friedrich - Ein Lebensbild«
Berlin 2013, EUR 5 (nur im Museum erhältlich; Versand möglich)
   
  
Spree, Tommy: »30 Jahre Anti-Kriegs-Museum - Ein Museum für den Frieden.
Anti-Kriegs-Museum«,
Berlin 2012, EUR 2