Kunst in der Peace Gallery des Anti-Kriegs-Museums

Ausstellungen in der Peace Gallery:

6. Februar 2017 - 16. April 2017
Erasmus von Rotterdam - "Süß ist der Krieg den Unerfahrenen ..."
Klage gegen Gewalt und Krieg

Zum fünfhundertjährigen Gedenken seiner Anti-Kriegs-Schriften:
Dulce bellum inexpertis (1515) und Querela pacis (1516)
Eröffnung: Sonntag, den 5. Februar 2017, 18 Uhr
Schirmherr:
Dr. Peter van den Dungen
(Friedenshistoriker, International Network of Museums for Peace)

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.

Anti-Kriegs-Museum e.V.


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14. Oktober 2016 - 28. Januar 2017

Rüste-Wüste
von Rudolph Bauer (Foto), Hartmut Drewes (Text)
Eröffnung: Freitag, 14. Oktober 2016, 18 Uhr
Schirmherr:
MdB Dr. Eva Högl
Ansprache: Heinz Plehn (IDK - Internationale der Kriegsdienstgegner/innen)

Anti-Kriegs-Museum e.V.


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4. Juni 2016 - 4. Oktober 2016
Frieden für immer: Denkmäler gegen den Krieg
Eröffnung: Samstag, 4. Juni 2016, 18 Uhr

Schirmherr:
Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.


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20. November 2015 - 20. März 2016

Wolfgang Borchert: Sag NEIN! - Testament gegen den Krieg
Eröffnung: Freitag, 20. November 2015, 18 Uhr

Schirmherr:
Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.


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12. Juni 2015 - 15. November 2015
WAR/RAW - Broken faces (Zerbrochene Gesichter)
Linoldrucken
von Toni Van Marle
Eröffnung: Freitag, 12 Juni 2015, 17.30 Uhr

Schirmherr: Dr. Ute Finckh-Krämer

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13. März 2015 - 5. Juni 2015

"Nicht Schuld daran zu seyn"
Bilder und Gedichte gegen den Krieg
Eröffnung: Freitag, 13 März 2015, 18 Uhr

Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.


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6. November 2014 - 1. März 2015

Foto-Ausstellung - Krieg dem Kriege
von Ernst Friedrich

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27. April 2014 - 31. Oktober 2014
Karl Kraus - Weltgericht
Polemiken gegen den Krieg
Eröffnung: Sonntag, den 27. April 2014, 18 Uhr

Schirmherrin: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.

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1. Februar 2014 bis 20. April 2014
Pax - Liebe und Respekt ist der Weg zum Frieden
Offsetdruck, Acrylmalerei
von Evelyn Sion
Eröffnung: Samstag, den 1. Februar 2014, 18 Uhr
Begrüßung: Tommy Spree
Schirmherrin: Dr. Eva Högl, MdB (SPD)

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26. April 2013 bis 28. Juli 2013
danach - Reflexionen über den Krieg
Bilder, Grafiken, Objekte
von Imke Zaun

Eröffnung: Freitag, den 26. April 2013, 18 Uhr
Begrüßung: Tommy Spree
Grußwort: Dr. Eva Högl, MdB (SPD)



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9. Januar 2013 bis 21. April 2013
Kurt Tucholsky - Nie wieder Krieg! -  Botschaften des Pazifismus
Eröffnung: Mittwoch, den 09. Januar 2013, 17 Uhr
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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19. Oktober 2012 bis 06. Januar 2013
Krieg - Väter und Söhne
Fotografie mit digitaler Übermalung
von Markus Georg Reintgen

Eröffnung: Freitag, den 19. Oktober 2012
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke


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28. Januar 2012 bis 22. April 2012
Etienne de la Boétie - Gegen die freiwillige Knechtschaft
Diskurs über den Tyrannensturz
Eröffnung: Samstag, den 28. Januar 2012, 19 Uhr
Schirmherr:
Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.


kriegslandschaften
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27. November 2011 bis 22. Januar 2012
Sabine Würich "Kriegslandschaften"
Eröffnung: Sonntag, 27. November 2011, 18.00 Uhr

Schirmherr: Dr. Eva Högl, MdB

Einführung: Dr. Karola Fings, Stellvertretende Direktorin

des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln

kriegslandschaften ...............................................................................................................
7. Mai 2011 bis 20. November 2011 (Verlängert)
Rabindranath Tagore "Worte aus der Tiefe der Wahrheit"
Gedanken gegen Krieg und Nationalismus

Eröffnung: Sonnabend, 07. Mai 2011, 19.30 Uhr

Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke

Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.


Voelkermord_Armenien


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11. Februar 2011 bis 30. April 2011
Vertreibung, Verfolgung, Vernichtung
Fotoausstellung zum Völkermord an den Armeniern 1915/16
Von Dr. Tessa Hofmann und Dr. Gerayer Koutcharian
Informations- und Dokumentationszentrum Armenien
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Arbeitsgruppe Anerkennung
Anti-Kriegs-Museum e.V.

Voelkermord_Armenien
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28. August 2010 bis 29. Januar 2011
Leo Tolstoi und die Duchoborzen - Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen
Zum 100. Todestag des russischen Dichters Leo Tolstoi
Eröffnung: Sonnabend, 28. August 2010, 19 Uhr
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.

 
 
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11. April 2010 bis 22. August 2010

John Ruskin - "Diesem Letzten"
Gedanken über Frieden und Gerechtigkeit
Eröffnung: Sonntag, 11. April 2010, 18 Uhr
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.

 
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30. Januar 2010 bis 5. April 2010
Ausstellung mit Bildern von Hella Rost
... Bilder über Abschiede von der Jugend -
Weggehen von Vertrautem -
Trauer, die in Zuversicht münden kann -
Suche nach neuen Wegen ...
Ausstellungseröffnung am 30.01.2010 um 19 Uhr
Schirmherrin der Ausstellung: MdB Dr. Eva Högl, SPD
Einführende Worte: Tommy Spree
Laudatio: Heiner Welz
Hella Rost ist jeden Mittwoch von 16.00 bis 20.00 Uhr in ihrer Ausstellung anwesend.
 
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1. November 2009 bis 24. Januar 2010
Künstler gegen Atomkrieg - und die Taube fliegt (weiter)
Die ausgestellten Kunstwerke stammen aus der Sammlung des Vereins Kunst für Frieden. Kernbestand der Sammlung ist ein Teil der historischen Wanderausstellung "Künstler gegen Atomkrieg" aus der Zeit der Aufrüstung der BRD in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts, erweitert und ergänzt durch Erwerbungen von Arbeiten der folgenden Jahrzehnte. Die Tradition der gesellschaftlichen engagierten Kunst von Fritz Cremer, Waldemar Grzimek, Hanns Kralik, Marie Marcks, Carlo Schellemann, Dore Vax und vielen anderen wird fortgeführt. Die Ausstellung stellt der historischen Sammlung Werke von Künstlern gegenüber, die sich heute mit Krieg und Frieden und militärischen Konflikten auseinandersetzen. Die Ausstellung wurde realisiert durch Kunst für Frieden e. V. - www.friedensatelier.de
Zur historischen Sammlung und künstlerischen Bedeutung der Kunstsammlung ist ein Buch erschienen: Und die Taube fliegt (weiter) - Bildende Künstler engagieren sich für Frieden, mit Beiträgen von Annegret Jürgens-Kirchhoff, Arno Klönne, Hans Wallner, herausgegeben von Kunst für Frieden e. V., Regensburg 2008, 92 Seiten, 10 Euro
(ISBN 978-3-86805-262-6)
 
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1. September 2009 bis 25. Oktober 2009
Carl von Ossietzky - Friedensnobelpreisträger, Journalist, politischer Pazifist
(Ausstellung zu seinem 120. Geburtstag)
Diese Ausstellung enthält ausgewählte Zitate von Carl von Ossietzkys Artikeln, die er zumeist in der "Weltbühne - Wochenschrift für Politik, Kunst, Wirtschaft" bis 1933 verfasst hat - als politischer Publizist und verantwortlicher Redakteur. Zudem sind Fotos von Carl von Ossietzky zu sehen, sowie Dokumente im Zusammenhang mit dem ihm 1936 (für 1935) verliehenen Friedensnobelpreis. 
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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4. Juli 2009 bis 29. August 2009
Henry David Thoreau - ZIVILER UNGEHORSAM
Die Ausstellung Henry David Thoreau: ZIVILER UNGEHORSAM - Gedanken gegen Krieg und Sklaverei, die vom 4. Juli bis 29. August 2009 zu sehen ist, dokumentiert Thoreaus Gedanken gegen Krieg und Sklaverei in seinen eigenen Worten, zusammen mit Fotografien von seiner Umgebung am Walden-See (Walden Pond) und in Concord, Massachusetts.
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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1. Mai 2009 bis 30. Juni 2009
Depleted Uranium ist Völkerrechtswidrig
Depleted Uranium... Eine Waffe, die die USA, Frankreich und auch England seit über 17 Jahren in ihren schmutzigen Kriegen verwenden. Tausende Babies im Irak kommen dadurch deformiert auf die Welt, ebenso die Kinder vieler Kriegsveteranen. Jedes einzelne deformierte Baby ist schon eines zu viel.
Das DU Uranisotop (U 238) hat eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren. DU und andere Uranwaffen sind Waffen mit unabsehbaren Folgen, die genetische Schäden verursachen und damit über Generationen die menschliche Rasse als Ganzes gefährden. Artikel 35 und 56 der Genfer Konvention verbieten eindeutig Waffen, die so unabsehbar und katastrophal in ihren Auswirkungen an der Zivielbevölkerung sind. Sie schlagen vr, solche Einsätze gesetzlich als Kriegsverbrechen zu behandeln.
Die Regierungen, die diese Uranmunition einsetzen, leugnen den Zusammenhang dieser Waffen mit Erkrankungen und betreiben harte Lobbyarbeit, um eine große, glaubwürdige Untersuchung im Irak zu verhindern.
Das können wir nicht länger verantworten!



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15. Januar 2009 bis 25. Februar 2009
Martin Luther King - "I HAVE A DREAM" - Gedanken zur Gewaltfreiheit
Die zweisprachige Ausstellung "Martin Luther King - 'I HAVE A DREAM' - Gedanken zur Gewaltfreiheit" präsentiert Fotos des berühmten "Marsch auf Washington für Jobs und Freiheit" am 28. August 1963 und erinnert an Dr. Martin Luther King jr.'s Darstellung "Mein Weg zur Gewaltfreiheit" aus seiner ersten Autobiographie "Freiheit".
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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13. November 2008 bis 11. Januar 2009
LEO TOLSTOI "Ich kann nicht schweigen!" Gedanken gegen Gewalt und Krieg
In Zusammenarbeit mit dem Gandhi-Informations-Zentrum e.V. werden Porträts und Zitate aus dem Leben des Leo Tolstoi gezeigt. Seine tiefe Überzeugung für die Achtung des Lebens gegen Gewalt und Zwang kommt in dieser Ausstellung zur Geltung.
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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30. August 2008 bis 31. Oktober 2008
Kriegspiel - Künstlerische Arbeiten zur Widersprüchlichkeit eines Begriffs
Die Arbeiten von Anja Sonnenburg setzen sich auf ungewohnte Art und Weise mit dem Begriff Kriegsspielzeug auseinander. Die Vernisage findet am 30.8.08, um 19 Uhr, anlässlich der Langen Nacht der Museen, statt.


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ab 20. April 2008
Zivi(l)-Art
Seit 15 Jahren gibt es den Wettbewerb "zivil-Kunstpreis". In der Peace-Gallery sind nun einige der Kunstwerke von Zivildienstleistenden zu sehen. Es stehen "die dunklen und düsteren Seiten, die der Zivildienst mit sich bringt, im Vordergrund: Krankheit, Leiden, Schmerz, körperliche und seelische Not, das Sterben und der Tod..." (zivil).
zivil - Zeitschrift füuuml;r Frieden und Gewaltlosigkeit Web: http://www.zivil.de



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30. Januar 2008 bis 15. April 2008
Gandhis Weg zur Gewaltlosigkeit
Die Ausstellung "GANDHIS WEG ZUR GEWALTLOSIGKEIT - autobiographische Zitate, Fotos, Originalton" wurde zum 60. Jahrestag der Ermordung Gandhis (30. Januar 1948) angefertigt.
Schirmherr: Bezirksbürgermeister von Berlin-Mitte Dr. Christian Hanke
Gandhi-Informations-Zentrum e.V.
Anti-Kriegs-Museum e.V.



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30. November 2007 bis 20. Januar 2008
"Kindersoldaten"
Aus dem Zyklus Kinderwelt
von Karin Christiansen



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1. September 2007 bis 14. November 2007
"FOR ENGLAND'S SAKE"
Eine Flüsterinstallation im Raum mit gefundenen Grabinschriften aus Kriegszeiten
von Simona Koch / www.en-bloc.de



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2. Mai 2007, um 18 Uhr
25-jähriges Jubiläum des Berliner Anti-Kriegs-Museums mit der Ausstellung »Gut gerüstet für Afrika ...
und überhaupt!« des Karikaturisten Klaus Stuttmann und der Buchvorstellung
»Vom Friedens-Museum zur Hitler-Kaserne« des Schriftstellers und Museumsgründers Ernst Friedrich


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28. Januar - 22. April 2007
"Bilder von Aufbruch und Suche"
Malerei und Zeichnung von Hella Rost


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2.07.2006 - 31.12.2006
"Der 11. September - sein Leid und sein Schmerz"
Ein Bilderzyklus von Katharina Gutknecht: 
Schirmherr: Dr. Christian Hanke, Sozialstadtrat u. stellvertr. Bürgermeister Berlin Mitte (SPD)


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17.03. - 31.05.2006
Kriegsschauplätze gibt es für einige Menschen nur im Fernsehen; aber die Länder, in denen die Kriege geführt werden, sind weit weg von ihrem Zuhause und sie können ja jederzeit das Programm wechseln und sich einen schönen Hollywoodfilm mit Happy End anschauen;
mit Bildern von Annamalt und Texten von Edward Naujo
Ausstellung und Beamer Installation































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15.01.2006 - 11.03.2006
"METAMORPHOSEN"
Bilder und Assemblagen zum Krieg in Afghanistan und im Irak von Siegfried Knittel
Zur Begrüßung sprechen: Tommy Spree, Leiter des Anti-Kriegs-Museums;
Künstlerische Einführung Prof. Matthias Koeppel


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1. Oktober 2005 - 31. Dezember 2005
"DAS BERLINER ANTI-KRIEGS-MUSEUM ZWISCHEN WEIMAR UND FASCHISMUS"
Gestaltung Antje Kanniga



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27. August 2005 - 27. Oktober 2005
"NachKriegsSpuren"
von Karin Pospiech, Fritz Eschen, Eva Kemlein, Thomas Brüggemann
Film Fotografie Malerei »Zwischen Krieg und Frieden« - 60 Jahre danach


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1. Oktober 2005
A.
Enthüllung der Skulptur "DAS GEWEHR ZERBRECHEN"

18 Uhr: 80-Jähriges Gründungs-Jubiläum
mit Bundestagspräsident Wolfgang Thierse und dem Künstler Angelo Monitillo
auf der Ernst-Friedrich-Promenade gegenüber dem AKM
in der Brüsseler Str. / Ecke Lütticher Str.

B.
Anschließend Feierlichkeit im AKM mit der Band Swing from Far Beyond
1. Begrüßung durch den Museumsleiter Tommy Spree
2. Eröffnung der Ausstellung
»DAS BERLINER ANTI-KRIEGS-MUSEUM ZWISCHEN WEIMAR UND FASCHISMUS«
durch den Bundestagspräsidenten und Schirmherrn Wolfgang Thierse

C.
SWING UND ANEKDOTEN
1. Tommy Spree: Anekdoten von und über den Museumsgründer Ernst Friedrich
2. Swing from Far Beyond mit Olaf Goldberg, Steffen Szczygielski und Peter Wolff

Anschließend wird in der Peace Gallery ein kleiner Imbiss gereicht!



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1. August 2005 - 25. September 2005
"Allegorien des Krieges"
Grafische Reflexionen zum Thema Gewalt von der Antike bis heute von 
Marion Kahnert
Statuenserie
»In dieser Werkserie habe ich auf die Gewalt in den unterschiedlichsten Kriegs- und Krisengebieten unserer Welt reagiert. Ich habe versucht zu verstehen, wie es zu Gewalt kommt. Einige Gedankengänge führten mich in die Vergangenheit und zu den alten Griechen und Römern, andere in die Gegenwart. Die Texte sind zum Teil von alten Philosophen und Schriftstellern übernommen und zum Teil meine eigenen. Jeder Text, ob alt oder neu, hat jedoch einen Bezug zur heutigen Zeit und steht in Beziehung zur jeweiligen Statue.
Die Götter der Griechen und Römer liebten es zu streiten und in den Kriegen der Menschen mitzumischen oder sie gar anzuzetteln, doch die Menschen schufen ihren Göttern Abbilder von erhabener Schönheit und Ästhetik. Ein Anliegen der Statuenserie ist es, sich mit diesem Gegensatz, der sich bis in die heutige Zeit in der visuellen Darstellung des Krieges erhalten hat, auseinanderzusetzen.
Unterschiedliche Statuen deuten auf verschiedene Aspekte von Krieg und Gewalt hin. Die Texte unterstreichen die Wirkung der Bilder, stellen z.T. Bezug zu aktuellen Gewalt- und Kriegsthemen her, und sollen zu weiterem Nachdenken anregen. Einige Statuen, wie etwa die Kriegsgöttin Bellona, repräsentieren die visuelle Verharmlosung und Ästhetisierung der Gewalt. In meinen Bilder jedoch bleiben sie farblos, graue Theorie. Der farbige Hintergrund und die Texte hingegen stehen symbolisch für die Wirklichkeit.
Viele Zitate zeigen deutliche Parallelen zum aktuellen rationalen Umgang mit dem Thema Krieg, so etwa Demokrits These von der Vernichtung aufeinanderstoßender Welten und die aktuelle These vom Kampf der Kulturen. Andere Zitate, so etwa Senecas Lobpreisung Kaiser Neros, ziehen Parallelen zum Versagen mancher Intellektueller angesichts Gewaltherrschaft und Staatsterrors. Allgemein verfolge ich das Ziel, Denkanstöße zu geben zu der Frage, wie sich die Menschen seit jeher mit dem Thema Gewalt und Krieg in der Kunst und in der Philosophie auseinandergesetzt haben, was sich in den letzten 2 ½ Jahrtausenden geändert hat, und was gleich geblieben ist.«
Marion Kahnert


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7. Mai 2005 - 24. Juli 2005
"Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte; eine Herausforderung"
Zeichnungen, Ölmalerieien + Collagen von Manfred Franke und Uwe Peter Schubert



»Wann werden sie jemals lernen?« von Uwe Peter Schubert
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1. April- 30. April 2005
"Käthe Kollwitz und der Krieg"
Radierungen und Holzschnitte zum 60. Todestag von Käthe Kollwitz


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15. Januar - 28. März 2005
"Wachsende Hoffnung - mit der Liebe zum Leben den Frieden finden"
Acryl, Tempera, Aquarell, Druck, Tusche, Collagen von Heike Pestke-Nielebock



Die Berliner Künstlerin Heike Pestke-Nielebock ist Erzieherin und Kunsttherapeutin und lebt in Berlin. Anfänge der eigenen künstlerischen Arbeit 1989.

Motive und Themen:
Natur, Wasser, Florales, z.B. Mohnblüten, Stilleben, Zyklen, religiöse Bezüge

Standorte der Werke:
Privatbesitz und Atelier-Galerie Freystil im Kunstzentrum Tegel Süd

Zur Ausstellung:
Auf der Suche, die Fantasie in Farbe und Form zu bringen, begann ich mit der Malerei. Sie und die Schönheit der Natur lassen mich immer wieder staunen und in meine  Mitte finden, deshalb versuche ich zum Thema Frieden mit meinen Bildern, Momentaufnahmen des friedlichen Augenblicks und die Suche danach darzustellen.


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1. Oktober 2004 - 6. Januar 2005
"NEUES AUS BABEL SCHEINBAR · UNSCHEINBAR"
Malerei und Druckgrafik von Sabine Maier-Wallmann und Martin Gietz

Die Berliner Künstler Sabine Maier-Wallmann und Martin Gietz setzen sich in Malerei und Druckgrafik mit dem Irak-Konflikt und dem Krieg überhaupt auseinander.

Martin Gietz
studierte Kunstpädagogik und Grafik-Design und ist seit 1974 als Maler und Grafiker sowie als Kunsterzieher in Berlin tätig. Regelmäßig stellt er im In- und Ausland aus und ist in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten.
In seinen künstlerischen Arbeiten, vornehmlich Landschaften und Großstadtszenarien, bezieht er sich häufig auf Gesehenes und Erlebtes und nimmt immer wieder soziale und aktuelle gesellschaftliche Probleme auf und nimmt Stellung zu den Themen Krieg, Gewalt und Zerstörung.
»Schusswechsel«, Kaltnadelradierung (Ausschnitt)
1979, 29 x 28 cm




Sabine Maier-Wallmann
lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Berlin. Seit 1999 stellt sie in Basel und Berlin aus.
Die Ursprünge ihrer Kunst liegen in der Grafik. Jetzt arbeitet sie überwiegend großformatig in Öl.
Angeregt durch 1 cm2 große Detail-Ausschnitte aus der fotografischen Kriegs-Berichterstattung während des Irak-Krieges schält die Künstlerin Emotionen wie Verwirrung, Trauer und Demütigung heraus. Auf diese Weise werden die den Krieg bestimmenden Gefühle wie Angst, Hunger und Durst, Schmerz und Tod großformatig umgesetzt. Sie beschränken sich in diesem Kontext auf den Kontrast von Schwarz und Weiß.
»Durst«, Collage und Acryl aus Filzpappe (Ausschnitt) 2003, 140 x 100 cm
 

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1. August - 26. September 2004
"Icarus in No Man's Land - A 21st Century View on World War One"
Sig Bang Schmidt - Digitale Übermalungen
Steve Dalachinsky - Gedichte
Sig Bang Schmidt
1958 in Hockenheim geboren, lebt und arbeitet er als freischaffender Künstler in Berlin und Wien.

Steve Dalachinsky
in Brooklyn, New York geboren, lebt er seit 35 Jahren in Manhattan. Seit vielen Jahren schreibt er Gedichte und arbeitet mit internationalen Musikern zusammen.

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8. Mai - 31. Juli 2004
"Spuren der Macht"
Rolf-D. Banek
Bilder und Installationen






















"Arier, - mit Hintergrund"
80 x 60 cm, mixed media
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6. März - 2. Mai 2004
"Gib uns unser täglich Gift - Umwelt auf dem Prüfstand"
Klaus Staeck
Politische Poster

Die Umweltproblematik ist eines der zentralen Themen in Staecks Plakaten. Die Adressaten seiner Botschaften sind die Entscheider in Politik und Wirtschaft sowie der einzelne Bürger. Wenn der Satz von der Verantwortung für die künftigen Generationen nicht zum Lippenbekenntnis verkommen soll, benötigen wir ein ernsthaftes Umdenken in der Politik, aber auch im Konsumverhalten des mündigen Bürgers.
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10. Januar - 29. Februar 2004
"United People - Figuren und Welten"
Nicola Schaller
canvas prints - Grafiken auf Leinwand von Nicola Schaller
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24. Oktober - 30. Dezember 2003
"Mit der Staffelei gegen den Krieg - Malen inmitten des Kampfgeschehens"
Heinrich Heidner (1876-1974)
25 Originalgrafiken



   Die Peace Gallery des Anti-Kriegs-Museums Berlin zeigt vom 24. Oktober bis 30. Dezember 2003 ausgewählte Originalgrafiken Heinrich Heidners (1876 - 1974), die der Maler an der Westfront, inmitten des Kampfgeschehens des Ersten Weltkrieges geschaffen hat. Diese Präsentation steht am Anfang einer Reihe von Ausstellungen, in denen das eindrucksvolle Gesamtwerk Heidners der Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht werden soll.

Heidner konnte zu Beginn des Ersten Weltkrieges, als er als Kriegsmaler nach Verdun geschickt wurde, nicht ahnen, dass dieser Ort einmal zum Symbol der nationalen Widerstandskraft Frankreichs sowie zu einer verfehlten "Ausblutungsstrategie" des deutschen Generalstabs werden sollte. Er ahnte nicht, dass die Schlacht um Verdun 700 000 und der Erste Weltkrieg an Ost- und Westfront insgesamt 8 Millionen Menschenleben fordern würde.

Heidner war, wie viele andere Künstler, die sich voller Enthusiasmus freiwillig zum Kriegsdienst meldeten, von Patriotismus beseelt. Der italienische Schriftsteller und Begründer des Futurismus Marinetti glorifizierte den Krieg und ging sogar so weit, ihn als "sola igiene del mundo", die einzige Hygiene der Welt zu bezeichnen, für die man mit Begeisterung sterben müsse. Für Franz Marc, der 1916 an der Westfront starb, wurde diese Forderung grausame Realität.
   
    



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12. Juli - 3. Oktober 2003
"BEWUSSTWERDUNG"
Ilona Engelke, Köln
Malerei in Öl und Acryl
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11. Mai - 27. Juni 2003
"DIE SCHREIE DER ERDE"
Arlen Kaschkurjewitsch / Igor Kaschkurjewitsch
Grafiken von Arlen Kaschkurjewitsch
Installlationen von Igor Kaschkurjewitsch

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21. Februar - 25. April 2003
"LOS DESASTRES DE LA GUERRA - Die Schrecken des Krieges"
Marc Dettmann
12 Siebdrucke

Francisco de Goya war Zeitzeuge des Krieges der Spanier gegen die französische Besatzung. In seinem Radierzyklus »Los Desastres de la Guerra« verzichtete er auf die bis dahin übliche Darstellung anekdotenhafter Ereignisse. Goya stellte Grausamkeit des Krieges, Leiden und Verrohung der Zivilbevölkerung dar, ohne sich auf herausragende Ereignisse zu berufen und untertitelte sie mit kritischen Bemerkungen. Der abgebildete Krieg ist der universelle Krieg. Was Goya Anfang des 19. Jahrhunderts offen sichtbar machte, wirkt heute diffus oder bleibt ganz unter der Zensur verborgen.

Die zwölf Arbeiten entstanden unter Eindruck der Fernseh-Berichterstattung des ersten US-Militärschlags gegen Afghanistan ab Ende Oktober 2001. Auf dem TV-Schirm zeigten sich grobkörnige Umrisse von Soldaten, in hellgrün flog schemenhaft Leuchtspurmunition durch die Nacht und erreichte ein unsichtbares Ziel; wie schon im Golfkrieg wirkte der Kriegsschauplatz wie eine Wiese voller Nachtfalter und Glühwürmchen, der Krieg aber wurde nicht gezeigt. Die Nichtdarstellung von Gewalt durch die Linse der Restlichtverstärker brachte ein fast abstraktes Schauspiel ins Wohnzimmer.

Ich fotografierte die Berichterstattung direkt vom Fernsehmonitor ab. Das 35 mm Kameraobjektiv trieb die Abstraktion auf die Spitze; die Formen lösen sich von den Fernsehbildern und erhalten ihren ursprünglichen Schrecken zurück. Nicht das offensichtliche Bild ist grausam, sondern die ergänzende Vorstellung davon.

Fotografien typischer deutscher Vorstadthäuser, belichtet nicht auf Fotopapier, sondern auf transparenten Offsetfilm ergänzen die Fernsehbilder. Das Abbild der Häuser steht diffus vor dem Hintergrund. In Kombination mit den Kriegsbildern wird der Ort der Berichterstattung und der Ort der Berichtaufnahme verschmolzen. Der Krieg kommt ins Wohnzimmer. Explosionen und Kampfhelikopter wecken auf dem halbtransparenten Film Assoziationen zu Krebsgeschwüren auf Röntgenbildern. Hier breiten sie sich pulsierend im Vorgarten aus oder erscheinen vor halbzugezogenen Gardinen.

Heute erscheint der Krieg sauber, »politisch korrekt«, doch die Untertitel Goyas lassen sich auf die heutigen Zustände übertragen. Sie geben den Bildern den kritischen Kommentar, der offenbart, dass die Schrecken des Krieges über die Jahrhunderte gleich geblieben sind und nicht durch Kontrolle der Veröffentlichungen ausgeblendet werden können.

Marc Dettmann (geb. 1975 in Hannover) lebt und arbeitet seit März 2002 in Berlin. Er studierte Grafik-Design in Hildesheim und, während eines einjährigen Studienaufenthalts in Spanien, Malerei in Madrid. Nach dem Studium war er für ein Jahr Werkstattleiter für manuelle Druckgrafik an der FH Hildesheim. Nach diversen Gruppenausstellungen in ganz Deutschland hat er im Anti-Kriegs-Museum Berlin seine erste größere Einzelausstellung.
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7. Dezember 2002 - 16. Februar 2003
"APOKALYPSE - Arbeiten aus Militärschrott und Utensilien beider Weltkriege"
Wolfgang Brecklinghaus
Materialcollagen und Skulpturen
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6. Oktober 2002 - 24. November 2002
"Russische Spuren - Verlassene Orte"
Squaw Rose
Fotos - Fundstücke - Malerei
Mehr zu den aktuellen Ausstellungen finden Sie unter:
artinfo-international.com/galerienberlin/peacegallery.htm
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31. August 2002 - 29. September 2002
"Bilder aus Lobetal"
Malerei und Zeichnungen von KünstlerInnen der Kreativen Werkstatt der Hoffnungstaler Anstalten Lobetal

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16. Juni 2002 - 20. August 2002
"Keine Antwort"
RUMIKO=H+U (Rumiko Uchida) (Japan / Berlin)
Malerei
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7. April 2002 - 29. Mai 2002
"Sehnen und Saiten"
Maureen Burdock (USA)
Malerei - Graphik - Poster - Sound
greenburdockmultimedia.com
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28. Februar 2002 - 31. März 2002
"Phytobunker - Friedenssynthese - Saatzeit"
Sophie Fabien (Frankreich / Berlin)
Installation + Netart
mehr über dieses fortlaufende Projekt unter:

phytobunker.de
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11. November 2001 - 3. Februar 2002
Roswitha Schaab - Skulpturen und Drucke
Artim Gezhilli - Malerei
André Willi - Installation
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   Die Peace Gallery hat bisher ein internationales Spektrum von Künstler/innen auswählen können, die auf ihre Weise zu den gezeigten Bildern, Zeichnungen, Skulpturen, Fotografien gefunden haben.

2001 und 2002 werden Künstler/innen aus der Schweiz, aus Albanien und Mexiko dazukommen, und Weitere aus Berlin.


Tod, Krieg, Zerstörung, Gewalt sind in der Kunstgeschichte von den Anfängen her, die unbekannt sind, präsent. Das Jagen und Töten von Tier und Mensch in den Höhlenmalereien, z.B. von Lascaux, Kampfszenen an den Tempeln der Antike, Auswirkungen von zerstörung, z.B. »Jeremias trauert über die Zerstörung Jerusalems«, 1634 von Rembrandt (Rijksmuseum Amsterdam).

Der Ort, die Peace Gallery, ist definiert; die Kunst ist frei, Die Künstler/innen sind so frei, in diesem Kontext auszustellen.

Es geht hier darum, Künstler/innen mit einer Kunst vorzustellen, die in der Auseinandersetzung mit elementaren Themen des Daseins entsteht.

Das Dasein von Mensch und Tier ist ständig in Gefahr, es wird bedroht, zerstört, vernichtet, in der Gegenwart ebenso wie in der Vergangenheit. Die Verbrechen der Nationalsozialisten gegenüber dem menschlichen Dasein, Zerstörung und Vernichtung, sind noch gegenwärtig. So geht es auch um den Schutz vor Gewalt, Zerstörung und Vernichtung. Und um die Liebe zum Leben, dem Nächsten gegenüber.

Das sollte in der Kunst der Peace Gallery reflektiert werden. Es kann nicht bei der Abbildung oder Dokumentation von Gewalt und Schrecken bleiben; Irritationen und Berechnungen unseres eingeengten Blick- und Wahrnehmungsfeldes sind notwendig.